Grundfors

Grundfors ist eines von Vattenfalls Wasserkraftwerken am Fluss Ume Älv in Nordschweden. Es wurde erstmals 1958 in Betrieb genommen und umfasst eine Kaplan-Turbine. Die Fallhöhe beträgt 35 Metern. 

Der Fluss Gejmån, der als Abflusskanal der Seen Arevattnet, Ropen, Abelvattnet und Bleriken dient, fließt in den See Övre Björkvattnet. Die Anlage nutzt den Fallabschnitt zwischen den Seen Bleriken und Övre Björkvattnet. Die Bruttofallhöhe beträgt rund 250 Meter. Das Kraftwerk wurde erstmals 1970 in Betrieb genommen.

Visby

Das Fernwärmenetz in Visby wurde 1982 von Gotlands Energi ausgebaut. Die Fernwärme in Visby wird vorrangig mit forstwirtschaftlicher Biomasse aus lokaler Produktion und Bioöl erzeugt. Als Wärmequelle verwenden wir zudem eine Mischung aus Meerwasser und Abwasser aus der Abwasseraufbereitungsanlage.

Darüber hinaus wird in Visby Meerwasser für die Produktion von Fernkälte genutzt. Das Fernkältenetz versorgt mehrere Gebäude im Stadtteil Visborgsstaden ganzjährig mit umweltfreundlicher Fernkälte.

Gardikfors 

Das Wasserkraftwerk Gardikfors liegt an der Mündung des Sees Gardiksjön in den Fluss Ume Älv. Die Anlage wurde 1959 in Bau und 1963 erstmals in Betrieb genommen. Sie nutzt eine Francis-Turbine mit einer installierten Leistung von 60 MW.

Gallejaur

Der Bau erfolgte in zwei Stufen: Block 1 wurde im Jahr 1964 in Betrieb genommen, Block 2 1988. Dieses Kraftwerk nutzt die Fallhöhe entlang des Flusses zwischen den Dyngsele-Stromschnellen und den Treholms-Stromschnellen. 

Durch die Errichtung eines Staudamms zur Regulierung der Forsmo-Stromschnellen wurde eine Fallhöhe von 34 Metern geschaffen. Somit konnten die Kaplan-Turbinen die Energie des Wassers auffangen. Da unmittelbarer Bedarf an mehr Strom bestand, mussten einige Kompromisse eingegangen werden. Der erste Block wurde in Rekordzeit am 16. Februar 1948 in Betrieb genommen. Dieses enorme Tempo hatte jedoch seinen Preis: Einiges war nur provisorisch. So gab es keine Fußböden in der Maschinenhalle und keine Tore zu den Hallen mit den Transformatoren.

Forsmark

Alle drei Forsmark-Reaktoren sind Siedewasserreaktoren von Asea-Atom. Forsmark 1 begann den kommerziellen Betrieb im Dezember 1980. Im Juli 1981 folgte Forsmark 2 und im August 1985 Forsmark 3.

Die Anlage ist auch eine wichtige Lagerstätte für atomare Abfälle. 1983 begann das schwedische Kernbrennstoff- und Kernabfallbeseitigungsunternehmen SKB mit dem Bau von SFR, einem geologischen Endlager für nukleare Abfälle, 50 Meter tief im Felsgestein. SFR ist weltweit das erste Endlager für Abfälle mit geringer bis mittlerer Radioaktivität und wird seit 1988 genutzt.

Vattenfall Heat Drefviken versorgt die Gemeinden Nacka, Haninge, Tyresö und Värmdö mit Fernwärme.

Die Anlage Fisksätra nutzt Bioöl.

Die Anlage Ekobacken gehört zur Produktionsgruppe Vattenfall Heat Drefviken. Vattenfall Heat Drefviken versorgt die Gemeinden Nacka, Haninge, Tyresö und Värmdö mit Fernwärme.

Die Anlage verwendet hauptsächlich Holzhackschnitzeln, Pellets und Bioöl.

Die Anlage gehört zu Vattenfall Heat Drefviken, zuständig für die Versorgung der Gemeinden Nacka, Haninge, Tyresö und Värmdö mit Fernwärme.

Bollmora wird bei kaltem Wetter als Reserveanlage eingesetzt. Die Anlage wird mit Bioöl befeuert.

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