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Heizkraftwerk Reuter

Heizkraftwerk Reuter

Fakten zum Heizkraftwerk Reuter und seiner Geschichte

In den dreißiger Jahren wurde im Berliner Bezirk Spandau das Kraftwerk West (heute: Heizkraftwerk Reuter) in Betrieb genommen und diente zur Deckung des Spitzenlastbedarfs von Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zunächst alle Anlagen demontiert. Mit Hilfe der Berliner Luftbrücke begann 1948 der Wiederaufbau des Kraftwerks. Nach der Umrüstung in eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK) betrug die installierte elektrische Leistung 132 MW und die Wärmeleistung 169 MW, und Reuter C war Berlins größter Kraftwerksblock. Für fünf Jahrzehnte leistete Reuter C einen maßgeblichen Beitrag, um den Elektrizitäts- und Wärmebedarf Westberlins abzusichern.

Obwohl die Ära der Kohle am Standort Reuter im September 2019 beendet wurde, wird dieser Standort weiterhin eine wichtige Rolle im von Vattenfall geplanten Kohleausstieg Berlins bis 2030. Vielfältige Ideen für die weitere Entwicklung befinden sich bereits in der Umsetzung oder im Testbetrieb. Vattenfall Wärme Berlin investiert hier fast 100 Millionen Euro in das Gesamtprojekt, das den steinkohlegefeuerten Block Reuter C ersetzen wird. Die Turbine wird mit dem Dampf einer benachbarten Müllverbrennungsanlage betrieben.

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